
Erasmus+-Projekt (Schulpartnerschaften) (2019–...)
Zusammenfassung
Das Lycée Josy Barthel beteiligt sich seit fast zwanzig Jahren an Schulpartnerschaftsprojekten. Zwischen 2005 und 2015 nahm das Gymnasium an mehreren multilateralen COMENIUS-Partnerschaftsprojekten teil und beteiligt sich seit 2019 an Schulpartnerschaftsprojekten im Rahmen des ERASMUS+-Programms der Europäischen Kommission.
Das Programm Erasmus+ (Schlüsselaktion 2) „fördert die Entwicklung von Partnerschaftsprojekten, die die Zusammenarbeit zwischen relevanten Akteuren im Bereich der Schulbildung ermöglichen, um zusammenzuarbeiten, bewährte Verfahren in Bereichen von gemeinsamem Interesse auszutauschen, innovative Praktiken zu entwickeln oder zu übertragen und die Qualität der Schulbildung in ganz Europa und darüber hinaus zu verbessern. Die Aktivitäten der Kooperationsprojekte im Bereich der Schulbildung können sich entweder auf den Bereich der Schulbildung oder auf mehrere Bereiche der allgemeinen und beruflichen Bildung, der Jugendarbeit oder des Sports beziehen.“
Das Erasmus+-Schulpartnerschaftsprojekt 2023–2025
Das aktuelle Projekt mit dem Titel„Cultural foodprints – searching for cultural traces of migration“wird in den Schuljahren 2023–2024 und 2024–2025 gemeinsam mit Partnerschulen in Deutschland, Belgien und Spanien durchgeführt.
Am LJBM richtet sich das Projekt in erster Linie an Schüler der Klassen8,9 und10 (ESC und ESG). Unter der Leitung von Herrn Patrick Schmitz, Frau Sandra Fratini, Herrn Christophe Falzani und Frau Diane Schroeder können die am Projekt teilnehmenden Schüler an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen, die sowohl vor Ort als auch im Rahmen von Begegnungen organisiert werden, die von den Partnerschulen veranstaltet werden. Insgesamt sind im Rahmen des Projekts fünf europäische Treffen geplant:
- vom 5. bis 11. November 2023 in Hoogstraten, Belgien
- vom 18. bis 24. Februar 2024 im LJBM in Mamer
- vom 20. bis 26. Oktober 2024 in Baza, Spanien
- vom 2. bis 8. Februar 2025 in Neufahrn, Deutschland
Die Partnerschulen
- Instituut Spijker, Hoogstraten (BEL)
- Oskar-Maria-Graf-Gymnasium, Neufahrn bei Freising (DE)
- I.E.S. Pedro Jiménez Montoya, Baza (ESP)
- Gymnasium Josy Barthel, Mamer (LUX)
Aktivitäten
September 2023 – Projektvorbereitungssitzung in Mamer
Vom 28. bis zum 30. September waren Lehrkräfte aus unseren Partnerschulen aus Hoogstraten (B), Neufahrn (D) und Baza (E) bei uns zu Besuch, um ein neues „Erasmus+“-Projekt zu entwickeln, das im Rahmen des „Erasmus+“-Programms der Europäischen Union finanziell unterstützt wird. Drei Tage lang wurde intensiv gearbeitet, und unser neues „Erasmus+“-Projekt mit dem Titel „Cultural foodprints – Searching for cultural traces of migration“ war fertig. Wir freuen uns auf die nächsten zwei Jahre, in denen eine Reihe unserer Schüler die Möglichkeit erhalten wird, an einem „Erasmus+“--Schüleraustausch teilzunehmen und gemeinsam mit Schülern aus unseren Partnerschulen den Spuren nachzugehen, die die Migration in unseren Kulturen – und vor allem auch in unserer Esskultur – hinterlassen hat.
November 2023 – Treffen in Hoogstraten

Vom 5. bis zum 11. November 2023 waren sechs Schüler der 4. Klasse (4C und 4GA3D) vom LJBM in Hoogstraten in Belgien, wo sie an einem ersten Treffen teilnahmen, das im Rahmen unseres neuen „Erasmus+“-Projekts organisiert wurde. Die Schüler waren bei Gastfamilien untergebracht und nahmen eine ganze Woche lang an verschiedenen Aktivitäten und Besichtigungen teil, zusammen mit Schülern aus Belgien, aber auch mit Schülern unserer Partnerschulen aus Deutschland und Spanien.
Die ganze Woche drehte sich um das Thema „Cultural foodprints – Searching for cultural traces of migration“. Auf dem Programm standen – neben zahlreichen Aktivitäten an unserer Partnerschule, dem Institut Spijker in Hoogstraten – auch Besuche in Beringen am Limburg und in Antwerpen. Unsere Schüler hatten eine erlebnisreiche und lehrreiche Woche. Einige Eindrücke findet ihr unter folgendem Link:
https://youtu.be/2vUGQ6UbXNo?feature=shared
Wir freuen uns schon jetzt darauf, die Delegationen unserer Partnerschulen vom 18. bis zum 24. Februar 2024 bei uns in Mamer am LJBM begrüßen zu dürfen.
Februar 2024 – Treffen in Mamer
Tag 1 (19.02.2024)

„Cultural Foodprints“ – unter diesem Motto nahmen diese Woche 14 Schüler der Klassen 5 bis 9 an einem „Erasmus+“-Treffen bei uns am LJBM teil, zusammen mit 18 Schülern aus Belgien, Deutschland und Spanien.
Am Sonntag, dem 18. Februar, haben unsere Schüler ihre Gäste empfangen, und am Montag verbrachten sie ihren ersten gemeinsamen Tag im LJBM. Nachdem sie sich in ihrer Schule vorgestellt hatten, lernten sie sich bei einer flotten Teambuilding-Aktivität an unserer Pinnwand besser kennen und begannen in Gruppen, sich mit dem Thema Migration in Luxemburg auseinanderzusetzen. Analysiert wurden einerseits die Auswanderung von Luxemburgern in die USA und nach Südamerika im 19. Jahrhundert und andererseits die Einwanderung aus Italien, Portugal usw. nach Luxemburg.
In der kommenden Woche werden sie eine Reihe von Besuchen und Aktivitäten durchführen, Personen mit Migrationshintergrund interviewen und untersuchen, welche Spuren die Migration in unserer Kultur (und vor allem auch in unserer Esskultur) hinterlassen hat. Wir wünschen ihnen allen eine erlebnisreiche Woche!
Tag 2 (20.02.2024)

Der zweite Tag des „Erasmus+“-Treffens im LJBM begann mit einem Vortrag von Frau Caldognetto über die Geschichte der italienischen Essgewohnheiten in Luxemburg. Anschließend waren unsere Schüler mit ihren ausländischen Gästen – unter dem Motto „Cultural Foodprints“ – in der Stadt unterwegs, wo sie im „Lëtzebuerg City Museum“ die Ausstellung „All you can eat“ besichtigten.
Bei einem interessanten Besuch bei Radio Latina hatten die Schüler der Geleeënheit Gelegenheit, mit den Mitarbeitern über deren Migrationshintergrund zu sprechen.
Die letzte Station des Tages war das Restaurant Chiche, das ausschließlich Flüchtlinge und Migranten beschäftigt und wo die Schüler auch Interviews mit den Mitarbeitern führen konnten. Ein gemeinsames Abendessen für Schüler und Lehrer rundete das Tagesprogramm ab.
Tag 3 (21.02.2024)

Am dritten Tag des „Erasmus+“-Treffens am LJBM befasste sich die Gruppe aus 32 Schülern und 8 Lehrern aus Belgien, Deutschland, Spanien und Luxemburg mit den Spuren der Einwanderung im Süden unseres Landes.
Nach einem interessanten Rundgang durch das italienische Viertel in Diddeling in Begleitung der Historikerin Antoinette Reuter besuchten die Schüler und Lehrer anschließend das Nationale Minne-Museum in Rëmeleng.
Tag 4 und 5 (22./23.02.2024)

Am vergangenen Freitag ging eine interessante „Erasmus+“-Woche für unsere 14 Schüler und 18 Gäste aus Belgien, Deutschland und Polen zu Ende. Zum Abschluss standen am letzten Tag gleich einige Höhepunkte auf dem Programm. Die ganze Woche über führten die Schüler Interviews mit Menschen mit Migrationshintergrund und baten diese um Kochrezepte aus ihrer jeweiligen Heimat. Diese Rezepte wurden am Freitag im Küchenatelier des LJBM gemeinsam zubereitet und verkostet. Anschließend ging es weiter mit einem Vortrag unseres Ehrengasts, Herrn Jean Asselborn (siehe Beitrag von gestern). Der langjährige ehemalige Außenminister hielt einen interessanten Vortrag und stellte sich anschließend den Fragen der Schüler. Auch hier ging es wieder kulinarisch zu. Die von den Schülern zubereiteten Rezepte wurden vorgestellt, zusammen mit dem Migrationshintergrund der Person, von der der Schüler das Rezept erhalten hat. Jede Schülergruppe präsentierte zudem den Videoblog, den sie über eine der Aktivitäten der Woche erstellt hatte. Fazit: Respekt, die Schüler haben großartige Arbeit geleistet. Zum Abschluss der Woche haben die Schüler ihren Lehrern schließlich die von ihnen selbst zubereiteten Gerichte zum Probieren angeboten.
Wir bedanken uns bei allen, die zum Erfolg dieser Projektwoche beigetragen haben, und freuen uns schon jetzt auf die nächsten beiden Treffen im Rahmen dieses tollen Projekts, nämlich im Oktober 2024 in Baza in Spanien und im Februar 2025 in München.
Besuch von Herrn Jean Asselborn im Rahmen des Erasmus+-Projekts (23.02.2024)

Am Freitagabend war Jean Asselborn zu Gast bei uns. Der Besuch fand im Rahmen des „Erasmus+“-Projekts „Cultural foodprints – searching for cultural traces of migration“ statt. Der langjährige luxemburgische Außenminister hielt vor der „Erasmus+“-Gruppe aus Schülern und Lehrern aus Belgien, Deutschland, Spanien und Luxemburg einen interessanten Vortrag über die Migration in Luxemburg gehalten und dabei gezielt auf Themen aus seiner Zeit als Außenminister sowie auf aktuelle Themen der internationalen Politik eingegangen. Anschließend hatten die Schüler die Gelegenheit, Herrn Asselborn Fragen zu stellen, und wir danken ihm herzlich, dass er sich Zeit für diesen interessanten Austausch mit den Jugendlichen aus verschiedenen Ländern genommen hat.
Das Erasmus+-Schulpartnerschaftsprojekt 2019–2021
Das Projekt mit dem Titel„Face the past, change our future – Casting light on the shadows of our history“wird in den Schuljahren 2019–2020 und 2020–2021 gemeinsam mit Partnerschulen in Deutschland, Belgien, Spanien und Schweden durchgeführt.
Am LJBM richtet sich das Projekt in erster Linie an Schüler der Klassen8,9 und10 (ESC und ESG). Unter der Leitung von Herrn Patrick Schmitz, Frau Sandra Fratini und Frau Diane Schroeder können die am Projekt teilnehmenden Schüler an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen, die sowohl vor Ort als auch im Rahmen von Begegnungen organisiert werden, die von den Partnerschulen veranstaltet werden. Insgesamt sind im Rahmen des Projekts fünf europäische Treffen geplant:
- vom 20. bis 26. Oktober 2019 in Belgien
- vom 2. bis 8. Februar 2020 in Deutschland
- vom 6. bis 10. Oktober 2020 in Schweden
- vom 1. bis 6. Februar 2021 in Spanien
- vom 25. April bis zum 1. Mai 2021 in Luxemburg
Die Partnerschulen
- Instituut Spijker, Hoogstraten (BEL)
- Oskar-Maria-Graf-Gymnasium, Neufahrn bei Freising (DE)
- I.E.S. Pedro Jiménez Montoya, Baza (ESP)
- Gymnasium Josy Barthel, Mamer (LUX)
- Katedralskolan, Skara (SWE)
Aktivitäten
Oktober 2019 – Treffen in Hoogstraten (B)

„Vom 20. bis zum 25. Oktober 2019 hatten fünf Schüler des LJBM die Gelegenheit, am ersten Treffen des neuen ERASMUS+-Projekts unter dem Motto „FACE THE PAST, CHANGE OUR FUTURE – CASTING LIGHT ON THE SHADOWS OF OUR HISTORY“ teilzunehmen. Zusammen mit Schülern aus Schweden, Deutschland, Spanien und Belgien setzten sie sich eine Woche lang mit den dunklen Seiten der belgischen Geschichte auseinander. So erhielten sie einen tiefen Einblick in die belgische Kolonialgeschichte im Kongo durch einen Besuch des AFRICA MUSEUM in Tervuren und des Stadtteils Matongé in Brüssel. In der Kaserne Dossin sowie im KZ von Breendonk konnten sie sich ein Bild von der Kollaboration der Belgier während des Zweiten Weltkriegs machen. Begleitet wurden sie von Frau Fratini und Frau Schroeder. »
Februar 2020 – Treffen in Neufahrn bei Freising (D)

„Sich auf die Spuren der dunklen Seiten der deutschen Geschichte begeben – diese Gelegenheit hatten Anna Sehl, Ann Welter, Sophie Lieffring und Lena Jemming aus der Klasse 4CL1 sowie Clayton Fonseca aus der Klasse 4A3D1 im Rahmen des aktuellen ERASMUS-Programms. Eingeladen vom OSKAR MARIA GRAF GYMNASIUM in Neufahrn (DTL) setzten sie sich vom 3. bis zum 7. Februar 2020 gemeinsam mit Schülern aus Schweden, Spanien, Deutschland und Belgien mit der NS-Vergangenheit auseinandergesetzt. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche der Gedenkstätte Dachau und der Psychiatrie in Haar (München). Außerdem konnten die Schüler Interviews mit Experten auf diesem Gebiet führen und an einer Debatte teilnehmen. »
Schuljahr 2020/2021
Die drei für das Schuljahr 2020–2021 geplanten Treffen (in Schweden, Spanien und Luxemburg) mussten aufgrund der Covid-19-Pandemie abgesagt werden.
Das ursprünglich auf zwei Jahre angelegte Projekt wurde bis Juni 2022 verlängert, in der Hoffnung, dass im Schuljahr 2021–2022 wieder Aktivitäten stattfinden können.
November 2021 – Treffen in Skara, Schweden

Nach langer Zeit war es letzte Woche endlich wieder soweit! Das dritte Treffen des „Erasmus+“-Projekts konnte stattfinden! Fünf Schüler der 10. Klasse vom LJBM waren zusammen mit ihren Lehrern vom 14. bis zum 20. November in Skara in Schweden unterwegs, wo sie mit Delegationen aus Spanien, Deutschland, Belgien und Schweden eine sehr intensive, tolle und interessante Woche verbracht haben. Unter dem Motto „Face the past – Change our future“ beschäftigten sie sich an der Katedralskolan in Skara unter anderem mit der Geschichte des Sámi-Volkes sowie mit der Entwicklung und Darstellung der schwedischen Geschichte in verschiedenen Museen. Neben der intensiven Arbeit standen auch verschiedene Freizeitaktivitäten auf dem Programm, wie ein Besuch der Hauptstadt Stockholm, ein Treffen mit den Elchen oder eine rasante Tour auf der Eislaufbahn.
April 2022 – Treffen in Baza, Spanien

Im Rahmen des dritten Treffens des „Erasmus+“-Projekts in Skara, Schweden, waren fünf Schüler der 2. Klasse des LJBM zusammen mit ihren Lehrern vom 24. bis zum 30. April in Baza, Spanien
Dort verbrachten sie zusammen mit Delegationen aus Spanien, Deutschland, Belgien und Schweden eine sehr intensive, lebhafte und interessante Woche. Unter dem Motto „Face the past – Change our future“ beschäftigten sie sich an der Pedro Jiménez Montoya Schule in Baza unter anderem mit der Geschichte des spanischen Bürgerkriegs und der Franco-Zeit in Spanien. Neben der intensiven Arbeit standen auch verschiedene spannende Aktivitäten auf dem Programm, wie eine historische Rallye durch die Stadt Baza, ein Film über den spanischen Bürgerkrieg, der Besuch des Armeemuseums in Almería oder eine tolle Kajaktour auf dem Negra-Stausee.
Mai 2022 – Treffen in Mamer, Luxemburg

Pünktlich zum Europatag am 9. Mai sind die vier Delegationen aus Spanien, Schweden, Deutschland und Belgien bei uns in Luxemburg eingetroffen, und damit konnte die große Abschlusswoche des „Erasmus+“-Projekts bei uns am Lycée beginnen. Unter dem Motto „face the past – change our future“ haben sich die Schüler aus diesen fünf Ländern eine Woche lang mit den düstersten Seiten der luxemburgischen Geschichte beschäftigt. Nachdem sie den Film „Heim ins Reich“ gesehen und im Widerstandsmuseum in Spuer die Spuren der luxemburgischen Kollaboration im Zweiten Weltkrieg befasst, konnten sie einen Blick in die Villa Pauly werfen und erhielten bei einem kurzen Besuch im Geschichtsmuseum einen interessanten Einblick in die Kolonialzeit, in der auch die Luxemburger ihre Finger im Spiel hatten. All diese Eindrücke haben die Schüler am Ende der Woche in einem Padlet festgehalten.
Neben den schulischen Aktivitäten stand auch der kulturelle Austausch auf dem Programm. Hier gab es unter anderem einen tollen Besuch des Héichuewen in Esch-Belval, und natürlich wurde auch die Gelegenheit genutzt, unseren Besuchern die Kulturhauptstadt und das Programm von Esch2022 vorzustellen. Die Woche und damit auch das Projekt fanden schließlich mit einem Ausflug in den Escape Room und einem Grillfest in der Stadt ihren Abschluss.
Unsere Schüler haben sich in dieser Woche wieder einmal selbst übertroffen und konnten viele wertvolle Erfahrungen sammeln sowie tolle internationale Freundschaften schließen.
[Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Diese Mitteilung gibt ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder, und die Kommission haftet nicht für die Verwendung der darin enthaltenen Informationen.]

Erasmus+-Projekt „Europäisches Praktikum im Bauingenieurwesen“ (2013–...)
Das von der Europäischen Kommission finanzierte europäische Programm Erasmus+ (Schlüsselaktion 1) ermöglicht es jungen Berufsschülern, ein Stipendium zu erhalten, das ihnen einen Auslandsaufenthalt ermöglicht.
Seit dem Schuljahr 2013/2014 ermöglicht das Erasmus+-Projekt „Europäisches Praktikum im Bauingenieurwesen“ des LJBM mehreren Schülern der 2TPGC-Klassen (ehemals T2GC) der Ausbildung zum Bauingenieurtechniker, ihr vierwöchiges Pflichtpraktikum in einem Ingenieurbüro oder Architekturbüro in Deutschland oder Frankreich zu absolvieren.
Bewerbungen und Informationen:
Jedes Jahr wird den Schülern der 2TPGC-Klassen im Oktober das Erasmus+-Projekt vorgestellt.
Im November findet eine Informationsveranstaltung für interessierte Schüler und Eltern statt.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an den Projektkoordinator: Herrn Patrick Schmitz, Referent der Schulleitung (patrick.schmitz@education oder erasmus@ljbm.cconcept-test.lu)
GESCHICHTE
2023–2024
Fünf Schüler der Klassen 2TPGC1 und 2TPGC2 erhalten ein Erasmus+-Stipendium für ein vierwöchiges Praktikum in Hamburg (D) vom 10. Juni bis zum 5. Juli 2024.
2022–2023
Fünf Schüler der Klassen 2TPGC1 und 2TPGC2 erhielten ein Erasmus+-Stipendium für ein vierwöchiges Praktikum in Hamburg (D) vom 12. Juni bis zum 7. Juli 2023.

2021–2022
Nach einer zweijährigen, durch die Covid-19-Pandemie bedingten Pause konnten sechs Schüler unserer 10. Klassen wieder am Erasmus+-Projekt „Praktikum im Bauingenieurwesen“ teilnehmen. Vom 11. Juni bis zum 9. Juli 2022 erhielten sie ein Erasmus+-Stipendium und absolvierten ihr Praktikum in einem Ingenieurbüro oder Architekturbüro in Hamburg. Nach ihrem Auslandsaufenthalt wurde ihnen ein „Europass Mobilität“-Zertifikat überreicht.
v.l.n.r.: Herr Patrick Schmitz (Koordinator), Miguel Vieira, Paul Michels, Philip Novcic, Omar Rastoder, Mauricio Tavares, Kim Bocquet
2019–2020
Fünf Schüler der Klasse 2TPGC waren für ein Praktikum im Ausland ausgewählt worden (vier Schüler in Hamburg, ein Schüler in Dijon). Leider konnten diese Praktika aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht stattfinden.

2018–2019
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung für Schüler, die daran interessiert sind, 2020 am Erasmus+-Projekt „Europäisches Praktikum im Bauingenieurwesen“ des LJBM teilzunehmen, wurden am 12. November 2019 den sechs Schülern, die 2019 an diesem Programm teilgenommen hatten, „Europass-Mobilitätszertifikate“ überreicht.
Die sechs Schüler konnten ihr vierwöchiges Pflichtpraktikum im Rahmen des 2TPGC-Lehrgangs in Ingenieurbüros und Architekturbüros in Hamburg, Dijon und Lyon absolvieren und erhielten dabei ein von der Europäischen Kommission finanziertes Erasmus+-Stipendium.
von links nach rechts: Herr Schmitz (Lehrbeauftragter der Schulleitung), Edis Kocan, Daniel Gomes, Sabrina Spruyt, Sébastien Oms, Herr Pundel (stellvertretender Schulleiter) – auf dem Foto nicht zu sehen: Bruno Delgado, Elise Raulet

2017–2018
4 Schüler haben ihr Praktikum in einem Büro in Hamburg (D) absolviert, 2 Schüler haben ihr Praktikum in Dijon (F) absolviert.
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung für Schüler, die an einer Teilnahme am Erasmus+-Projekt des LJBM im Jahr 2019 interessiert sind, wurden am 26. November 2018 den sechs Schülern, die im Juni/Juli 2018 an diesem Programm teilgenommen hatten, „Europass-Mobilitätszertifikate“ überreicht. Die Schüler absolvierten ein vierwöchiges Praktikum in Architekturbüros und Planungsbüros in Hamburg bzw. Dijon und erhielten in diesem Rahmen ein von der Europäischen Kommission finanziertes Erasmus+-Stipendium. Patrick SCHMITZ – 11/2018
von links nach rechts: Brandon Dias, Michel Pundel (stellvertretender Leiter), Joao Coelho da Silva, Olivier Hoffmann, Luc Clement, Andy Schellen, Logan Mourato, Patrick Schmitz (Koordinator).

2016–2017
Verleihung der „Europass-Mobilitätszertifikate“
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung für Schüler, die an einer Teilnahme am Erasmus+-Projekt des LJBM im Jahr 2018 interessiert sind, wurden am 21. November 2017 den sechs Schülern, die im Juni/Juli 2017 an diesem Programm teilgenommen hatten, „Europass-Mobilitätszertifikate“ überreicht. Die Schüler absolvierten ein vierwöchiges Praktikum in Architekturbüros und Planungsbüros in Hamburg bzw. Dijon und erhielten in diesem Rahmen ein von der Europäischen Kommission finanziertes Erasmus+-Stipendium.
von links nach rechts: Michel Pundel, Tatiana da Silva, Danny Pinto, Joana Fernandez-Ortiz, Yves Michels, Sandra Raulet, Patrick Schmitz (abwesend: Abel Pires)

2015–2016
4 Schüler haben ihr Praktikum in einem Büro in Hamburg (D) absolviert
von links nach rechts: Patrick Schmitz (Koordinator), Edin Dreco, Daniel Lagoa, Vanessa Peresi, Sally Fischer, Roland Herrmann (Architekturdozent), Michel Pundel (stellvertretender Direktor)

2014–2015
4 Schüler haben ihr Praktikum in einem Büro in Hamburg (D) absolviert
von links nach rechts: Marc Fischbach (stellvertretender Direktor), Tamara Biewers, Gregoria Giordano, Carine Kinarian, Svenja Thill, Patrick Schmitz (Koordinator)

2013–2014
4 Schüler haben ihr Praktikum in einem Büro in Hamburg (D) absolviert.
Diese erste Auflage des Projekts fand noch im Rahmen des Programms „Leonardo da Vinci“ statt, dem Vorgänger des Programms „Erasmus+“.
von links nach rechts: Christian Cornette (Professor und Ingenieur), Joao Meneses Lopes, David Milosavljevic, Jérôme Lanners, Patrick Schmitz (Koordinator), Marc Fischbach (stellvertretender Direktor) (abwesend: Bob Schmit)
Schuman-Austauschprogramm (2012–...)
SCHUMAN-Austauschprogramm 2024 – Bewerbungen 2023/2024
Das interregionale SCHUMAN-Programm richtet sich an Schüler der 7., 6., 5. oder 4. Klasse, die an einem individuellen Schüleraustausch teilnehmen möchten. Dieser Austausch soll es den Schülern ermöglichen, einen zweiwöchigen Aufenthalt in einer Gastfamilie jenseits der Grenzen in der Großregion (Lothringen, Wallonien, Saarland, Rheinland-Pfalz) zu erleben und ebenfalls einen Austauschschüler oder eine Austauschschülerin für zwei Wochen in ihrer eigenen Familie aufzunehmen.
Die Bildungsministerien der vier beteiligten Länder entscheiden über die Partnerschaften auf der Grundlage der von den Bewerbern vorgelegten Angaben. Sobald die Partnerschaft genehmigt ist, nehmen die Familien Kontakt auf und regeln die Einzelheiten des Austauschs.
Grundsätzlich müssen sich interessierte Schüler im November bewerben, um am Austauschprogramm im Frühjahr des folgenden Jahres teilnehmen zu können.
Programmkoordinatorin am LJBM: Frau Lydia Alegria ( lydia.alegria@education.lu)
(Das Ministerium weist darauf hin, dass der Austausch auf Gegenseitigkeit beruht und dass es dem Wunsch der luxemburgischen Schüler nur insoweit nachkommen kann, als von unseren Nachbarländern eine entsprechende Anfrage vorliegt. So konnten wir in den letzten Jahren den Austausch mit Frankreich nicht immer gewährleisten, da es an Partnern aus Lothringen mangelte, die es vorzogen, nach Deutschland zu reisen, um dort die deutsche Sprache zu praktizieren. Aus diesem Grund fragt das Ministerium die Kandidaten, die einen frankophonen Austausch wünschen, ob sie gegebenenfalls einen Partner aus Wallonien oder, falls dies nicht möglich ist, aus Deutschland akzeptieren würden.)
Laden Sie hier das Bewerbungsformular für den Schuman-Austausch 2024 herunter
GESCHICHTE
2022–2023
Im Rahmen des „Interregionalen Schuman-Einzelaustauschprogramms“ können Schüler der Klassen 7 bis 10 einen zweiwöchigen Austausch in der Großregion absolvieren. In diesem Rahmen hat Herr Schmitz, Koordinator der Austauschprojekte am LJBM, am 6. März Louna begrüßt, eine Schülerin aus Frankreich, die vom 6. bis zum 17. März bei uns am Unterricht der Klasse 4GA3D teilnimmt. Anschließend wird Meggy, ihre Austauschpartnerin, zwei Wochen in Frankreich verbringen und dort gemeinsam mit Louna zur Schule gehen. Wir wünschen den beiden Schülerinnen eine schöne Zeit und viele tolle Erfahrungen im Rahmen dieses individuellen Schüleraustauschs.
2021–2022
Die Schuman-Austauschprogramme fanden aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht statt.
2020–2021
Die Schuman-Austauschprogramme fanden aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht statt.
2019–2020
Nach dem Aufenthalt von sieben unserer Schüler der 6. und 7. Klasse in Deutschland und Frankreich (vom 2. bis 16. November 2019) sind nun ihre Austauschpartner an der Reihe, bei ihnen in Luxemburg zu Gast zu sein (vom 16. bis 30. November 2019).
Wir heißen die sieben französischen und deutschen Schüler, die derzeit an dem Programm teilnehmen, herzlich willkommen und hoffen, dass alle Teilnehmer im Rahmen dieses Schüleraustauschs weiterhin viele bereichernde Erfahrungen sammeln können.
2017–2018
Vom 25. September bis zum 9. Oktober 2017 hielten sich zwei deutsche Schülerinnen und eine französische Schülerin in Luxemburg auf.
Der gegenseitige Austausch fand vom 11. bis 25. November 2017 statt, wobei die drei luxemburgischen Schülerinnen jeweils in Deutschland bzw. in Frankreich zu Gast waren. Zudem nahm eine französische Schülerin vom 11. bis 25. September 2017 ebenfalls an einem Austausch in Luxemburg teil.
2016–2017
In den Schuljahren 2016/2017 war das SCHUMAN-Programm ein großer Erfolg: 14 Schüler der Klassen 6, 8, 7 und 9 des LJBM nahmen daran teil.
Im Oktober 2016 verbrachten ihre Austauschschüler zwei Wochen in Luxemburg und besuchten gemeinsam mit ihren Austauschpartnern den Unterricht.
Zu Beginn ihres Aufenthalts organisierte das LJBM für die 14 Besucher und ihre 14 luxemburgischen Gastgeber einen Tagesausflug nach Vianden: Sie besichtigten das Schloss Vianden und nahmen an Kletteraktivitäten im Abenteuerpark „Tree Climber“ in Vianden teil.
2015–2016
Vom 3. bis zum 17. Oktober 2015 waren zwei Schülerinnen des LJBM zu einem Austausch in Deutschland. Sie verbrachten zwei Wochen mit ihren Partnerinnen und besuchten dort die Schule. Vom 7. bis zum 21. November waren dann zwei deutsche Schülerinnen für zwei Wochen in Luxemburg. Eine weitere Schülerin wird vom 21. November bis zum 5. Dezember zu ihrer Partnerin nach Luxemburg kommen. Wir wünschen allen Schülerinnen, die an diesem Projekt teilnehmen, viele schöne Erlebnisse und neue Freundschaften.
1. Foto: Patrick Schmitz (Koordinator), Marie Dreisbach (L), Katharina Unger (D), Sally Stocklausen (L), Luisa Quade (D), Claude Christnach (Direktor).
2. Foto: Patrick Schmitz (Koordinator), Emma Gockel (D), Anastasia Dutkievicz (L), David Nicolay (stellvertretender Direktor)
2014–2015
Vom 5. bis zum 19. Oktober 2014 verbringen zwei Schüler aus Deutschland ihre Schul- und Freizeit in Luxemburg. Vom 2. bis zum 16. November 2014 werden die beiden Schüler vom LJBM dann zwei Wochen bei ihren jeweiligen Austauschpartnern in Deutschland verbringen und dort zur Schule gehen. Wir wünschen ihnen viele schöne Erlebnisse und neue Freundschaften im Rahmen dieses Projekts.
Auf dem Foto von links nach rechts: Claude Christnach (Direktor), Chloé van den Abeele (links), Sara Fey (rechts), Nils Jäger (rechts), Jayson Jacoby (links), Patrick Schmitz (Koordinator)

2013–2014
Vom 28. September bis zum 12. Oktober 2013 war ein französischer Schüler für zwei Wochen am LJBM zu Gast. Clément Wenger wohnte bei der Familie von Manuel Correia, einem Schüler der 6. Klasse am LJBM.

2012–2013
Vom 6. bis 20. Oktober 2012 war eine deutsche Schülerin für zwei Wochen am LJBM zu Gast. Celine Bickelmann wohnte bei der Familie von Laura Plein, einer Schülerin der 8. Klasse am LJBM.
Laura Plein reiste anschließend vom 3. bis 17. November 2012 nach Völklingen in Deutschland, wo sie von Celine Bickelmann empfangen wurde, mit der sie während dieser zwei Wochen auch die Schule besuchte.
















